Hier ist er. Endlich! Der lang erwartete Performance-Viertürer von Kia wird Realität ...

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Im Herbst 2011 zeigte Kia auf der IAA die Studie GT und nun … stolze fünf Jahre später … können wir einen ersten Blick auf die Serienversion werfen, die Stinger heißt und auf der Automesse NAIAS 2017 in Detroit (8. bis 22. Januar) steht.

Was die halbe Dekade an Entwicklung, Gestaltung, Tüftelei und Abstimmung hervorgebracht hat? Eine waschechte Kia-Sportlimousine. Ja, die Worte „Kia“ und „Sportlimousine“. In einem Satz ...

Optisch rangiert der Kia Stinger irgendwo zwischen Audi A5, BMW 4er Gran Coupé und Infiniti Q50. Macht euch einfach selbst ein Bild anhand der obigen Fotos. Größentechnische der Stinger aber deutlich über der Konkurrenz. Er ist nämlich 4,87 Meter lang und hat einen Radstand von 2,91 Meter (wir würden hier gerne bemerken, dass der Achsenabstand eines Mercedes CLS vier Zentimeter kleiner ist).

Motoren? Vorerst werden zwei Aggregate angepriesen. Deren Power gelangt jeweils über eine Achtgang-Automatik entweder an einen Hinterradantrieb (mit mechanischem Sperrdifferenzial) oder an einen hecklastig ausgelegten Allradantrieb (mit Torque-Vectoring).

Ihr wollt Zahlen, klar. Das Basisaggregat ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 255 PS und 353 Newtonmeter Drehmoment. Im Topmodell werkelt ein 3,3-Liter-Biturbo-V6 mit 365 PS und 510 Newtonmeter.

Wenn ihr euch für den Sechsender unter der Haube entscheiden solltet, beschleunigt euer Stinger in 5,1 Sekunden auf Tempo 100 und läuft 269 km/h Spitze.

Ziemlich imposante Zahlen … für einen Kia.

Trotz elektronisch einstellbarem Fahrwerk und einer ebenfalls elektronischen Servolenkung dürft ihr aber keinen echten BMW-M-, Mercedes-AMG-, oder Audi-RS-Konkurrenten erwarten. Es geht also nicht darum „als Erster am Ziel zu sein, sondern das Fahren zu genießen“, meint Gregory Guillaume, Designchef Kia Europa. „Bei einem echten Gran Turismo, einem Auto für temperamentvolles Fahren auf langen Strecken, dürfen Leistung, Dynamik und Styling nicht so kompromisslos realisiert werden, dass Luxus, Komfort und Grazie dabei zu kurz kommen.“

Deshalb gibt es im Innenraum auch haufenweise Nappaleder anstatt Berge von Kohlefaser. Und die Sitze sind auch keine Rennschalen, sondern eher Sessel, die sogar über ausblasbare und stabilisierende Luftpolster in den Seitenwangen verfügen.

Weitere Schmankerl? Ein Sieben-Zoll-Touchscreen, jede Menge Assistenzsysteme und ein Head-up-Display.

Die Markteinführung? Ende 2017. Die Preise? Noch nicht bekannt. Die Zukunft? Vielversprechend.

Unsere Frage: Könnt ihr eine luxuriöse Sportlimousine akzeptieren, wenn Kia-Logos an Front und Heck prangen?

Autor: Manuel Lehbrink

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