Ihr wollt eine kurze Einführung ins Thema? Okay, hier in Stichworten: Automesse. 8. bis 22. Januar 2017. Detroit. Highlights. Knapp genug? Dann kratzt jetzt eure übrige Leselust zusammen und lasst euch mit nur 20 Neuheiten über die North American International Auto Show führen ...


Audi Q8 Concept

Eine Spielerei? Eine simple Designstudie, die sowieso in irgendeinem Keller eingemottet wird? Dieses Mal nicht. Ja, das 5,02 Meter lange „Oberklasse-SUV im Coupé-Design“ soll schon 2018 in Serie gehen. Und zwar als Plug-in-Hybrid mit 3,0-Liter-V6-Benziner und 333 PS.


Audi SQ5

Andere Schürzen, größere Lufteinlässe, silberfarbene Außenspiegel und eine knallige Rotlackierung. Einen SQ5 von einem normalen Q5 mit S-Line-Paket zu unterscheiden, wird mit dem neuen Modell noch einmal etwas schwieriger. In den Maschinenraum steckt Audi erst einmal einen turboaufgeladenen 3,0-Liter-V6-Benziner mit 354 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment. Ein Diesel wird auch noch kommen. Keine Sorge.


Chevrolet Traverse

Den neuen Traverse zauberte Chevrolet mal eben ohne großes Tamtam aus dem Hut, nachdem das aktuelle Modell bereits seit 2008 auf dem Markt ist (natürlich nicht in Europa). Obwohl der Wagen über fünf Meter misst und Platz für sieben Personen hat, gibt es ihn mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 255 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment. Zu unamerikanisch? Okay, dann müsst ihr zum 3,6-Liter-V6 mit 305 PS und 351 Newtonmeter greifen. Eine Neungang-Automatik ist jedenfalls immer serienmäßig.


Ford F-150

Seit 35 Jahren ist der Ford F-150 das meistverkaufte Auto der USA. Jetzt bekommt der Übersee-Bestseller – quasi der Golf unter den Pick-ups – ein Facelift. Optisch ändert sich nicht viel, aber hinter dem großen Kühlergrill nimmt nun erstmals in der Geschichte ein Dieselaggregat Platz. Genauer: Ein 3,0-Liter-Diesel mit (höchstwahrscheinlich) sechs Zylindern und vielen noch unbekannten technischen Daten.


GAC EnSpirit Concept

Wie lange chinesische Autohersteller wie GAC noch Autos in den USA präsentieren dürfen? Wir werden sehen, was der neue US-Präsident unternehmen wird. Herr Trump hin oder her, noch hat der Hersteller eine Studie namens EnSpirit Concept im Gepäck, die fantastisch aussieht und Kontrahenten wie den BMW X4 oder das Mercedes GLC Coupé ins Visier nehmen.


GMC Terrain

GMC. Die waschechte Gelände-, SUV- und Pick-up-Marke von General Motors. Und der neue Terrain passt mit seinen 4,70 Meter Länge eigentlich ganz gut zum Portfolio, auch wenn ein US-Amerikaner natürlich gerne größere Autos fährt. Was unter der Haube steckt? Ein V8? Ein V6? Beides falsch. Zum Einsatz kommen 1,5 und 2,0 Liter große Benziner sowie ein 1,6-Liter-Turbodiesel. Huch.


Honda Odyssey

In den USA erfreuen sich Vans nach wie vor großer Beliebtheit. Deshalb lässt Honda den Odyssey auch einfach nicht sterben. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird der Raumgleiter übrigens als „Minivan“ bezeichnet. Und ein Minivan wird nunmal nur mit einem 3,5-Liter-V6-Benziner und einer Zehngang-Automatik standesgemäß vorangetrieben.


Infiniti QX50 Concept

Also: Den Q50 von Infiniti kennt ihr, oder? Das ist die Limousine, die 4,80 Meter lang ist und sich viele Technikdetails mit der C-Klasse von Mercedes teilt. „QX“ lautet die SUV-Bezeichnung bei Infiniti. Aus diesem Grund dürfte der QX50 (bislang gibt es hierzulande nur den QX30 und den QX70) auf den Mercedes GLC abzielen. Die Besonderheit an dem Konzeptfahrzeug? Es verfügt über einen Benzinmotor mit variabler Verdichtung.


Kia Stinger

Wenn wir eine Galerie mit einem Bild und dem Namen „Unser einziges Highlight von Detroit“ hätten machen müssen, dann wäre der Kia Stinger darin aufgetaucht. Kia wirft nämlich Ende 2017 eine echte Sportlimousine mit Hinterrad- oder Allradantrieb und bis zu 365 PS aus einem 3,3-Liter-Biturbo-V6 auf den Markt. Hoppla.


Lexus LS

Hierzulande zählt ein Lexus eher zu den Sonderlingen im Straßenverkehr, doch in den USA ist die Nobelmarke von Toyota ziemlich beliebt. So auch der LS, der als Neuauflage in Detroit steht. Das 5,23 Meter lange Luxus-Schiff wurde 90 Kilogramm leichter und wird von einem neuen 3,5-Liter-Biturbo-V6 mit 415 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment angetrieben. Eine Luftfederung und ein 24-Zoll-Head-up-Display (bald wird wohl die ganze Frontscheibe ein einziger Bildschirm sein) sind weitere Highlights.


Mercedes-AMG GT C

2017 ist ein besonderes Jahr für AMG, denn das Unternehmen aus Affalterbach wird 50 Jahre alt. Deshalb überarbeitet man nicht nur die AMG-GT-Modellpallette, sondern erweitert das Produktportfolio kurzerhand durch ein AMG GT C Coupé mit 557 PS.


Mercedes E-Klasse Coupé

Zwischen dem S- und dem C-Klasse Coupé nimmt fortan das neue E-Klasse Coupé Platz. Optisch gibt es keine Überraschungen, denn der Wagen sieht aus wie eine vergrößerte C-Klasse oder eine verkleinerte S-Klasse. Ihr wollt Preise? Los geht’s bei 49.052 für den E 200. Diesel ist euch lieber? Dann müsst ihr mindestens 50.575 Euro für den E 220 d berappen.


Mercedes GLA

Auch der GLA kam bei Mercedes für 2017 unters Messer. Herausgekommen sind ein neuer Stoßfänger und neue (aufpreispflichtige) LED-Scheinwerfer. Neu im Programm ist außerdem ein 184-PS-Benziner, der zwischen der 156- und der 211-PS-Version seinen Dienst unterm Stern aufnimmt. Rund 1200 Euro wird das Crossover je Modell teurer. Einzige Ausnahme: Der Mercedes-AMG GLA 45 4Matic.


Mercedes-AMG Hypercar

Einen letzten Benz-Hammer haben wir aber noch. Er kommt von AMG-Chef Tobias Moers, der ein Hypercar mit Formel-1-Technik und über 1000 PS ankündigte. Wann es soweit sein wird, ist noch nicht bekannt, aber die erste Silhouette lässt vermuten, dass der glorreiche CLK GTR endlich einen Nachfolger bekommt.


Nissan Vmotion 2.0 Concept

In den USA ist Nissan mit den Limousinen Altima und Maxima sehr erfolgreich. Wie die beiden Verkaufsschlager in der nächsten Generation aussehen könnten, ist noch ein Geheimnis. Die Studie Vmotion 2.0 Concept gibt aber einen ersten Ausblick. Das Resultat? Nissan entwickelt das aktuelle Micra-Gesicht weiter. Gut so.


Subaru WRX STi

WRX: Dieses Kürzel sorgt bei den Subaru-Fans unter euch sicher für leuchtende Augen, oder? Wenn jetzt noch der Zusatz „STi“ hinzu kommt, gibt es oft kein Halten mehr, denn erstens handelt es sich dabei um das potentere Topmodell und zweitens kann man diesen Wagen sogar in Europa kaufen (den normalen WRX hingegen nicht). Das leichte Facelift der US-Version des STi sorgt für 309 PS aus dem 2,5-Liter-Turboboxer mit vier Zylindern. Was die EU-Variante leisten wird, wissen wir noch nicht, wir dürfen den Wagen aber im Spätsommer 2017 auch hierzulande begrüßen.


Toyota Camry

Hier seht ihr den beliebtesten Pkw der USA, den Camry. Damit das auch so bleibt, hat sich Toyota ganz schön in Zeug gelegt und eine schicke Verkleidung um die neue TNGA-Plattform (leichter und geräumiger) geschneidert. Traditionalisten steckt der Hersteller einen 3,5-Liter-V6 unter die Haube. Sparfüchse fahren den 2,5-Liter-Vierzylinder und Freunde der Umwelt lassen sich den Vierender auch noch mit einem Hybridsystem koppeln.


VW Atlas R-Line

In Europa würde der VW Atlas viele Parkhäuser sprengen, doch auf der anderen Seite des Atlantiks geht der über fünf Meter lange Wagen noch locker als Midsize-SUV durch. Okay, offiziell vorgestellt wurde der große Volkswagen zwar schon, aber die schmucke R-Line-Version ist eben neu.


VW I.D. Buzz

Ach ja. Mal wieder eine Automesse. Und was darf auf keiner dieser Veranstaltungen fehlen? Richtig, der VW-Ausblick auf einen Bulli 2.0. Der neueste Streich hört auf den Namen I.D. Buzz und fährt elektrisch und autonom. 2020 will VW mit einer großen Elektrooffensive so richtig durchstarten. Bis dahin scheint man sich die Zeit mit diesem Minibus vertreiben zu wollen, der je nach Ausführung bis zu 374 PS und Allradantrieb haben könnte.


VW Tiguan Allspace 

Ein um 27 Zentimeter verlängerter Tiguan hört nicht etwa auf den Namen „Tiguan XL“, sondern etwas lyrischer auf „Tiguan Allspace“. Woran ihr den 4,75 Meter langen Skoda-Kodiaq-Verwandten mit bis zu sieben Sitzen künftig erkennen könnt? An den größeren Seitenfenstern in der dritten Reihe. Die Märkte für den Allspace sind Nordamerika, China und auch Europa. Ab Frühsommer 2017 werden die ersten Händler einen auf dem Hof stehen haben.

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