… der in gut unter fünf Sekunden auf 100 km/h geht und sechs Leute transportiert. Klingt für uns nach einer ziemlich guten Idee

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Bevor Dodge der Welt verrät, wozu genau der neue Challenger Demon im Stande sein wird, haben sie noch schnell einen 6,4-Liter-Hemi-V8 in eine Land-Yacht namens Durango gesteckt.

Und es geht hier offenbar nicht nur darum, einen V8 mit 481 PS und 640 Newtonmeter möglichst absurd zu verpacken. Dodge teilt uns freudig mit, dies hier sei ein echtes Performance-Auto. Oder in ihren eigenen Worten, der “Dodge Charger des Full-Size-SUV-Segments.”

Natürlich werden die Traditionalisten unter euch anführen, dass ein gigantisches 2,5-Tonnen-SUV nicht unbedingt die beste Basis für einen Sportwagen darstellt. Aber das ist in Zeiten eines Porsche Cayenne Turbo oder Range Rover SVR natürlich eine ziemlich abgedroschene Meinung.

Was den neuen Dodge Durango SRT betrifft, sprechen wir über ein sechssitziges SUV (also im Prinzip über einen Allrad-Van), das sich in 4,4 Sekunden auf 60 mph (0-97 km/h) wuchtet. Die Viertelmeile streckt das Riesen-Ding in 12,9 Sekunden nieder. Zum Vergleich (falls ihr euer Leben nicht im Viertelmeilen-Rythmus lebt): Der neue Ford GT soll 10,8 Sekunden brauchen. Ein 2017er Porsche 911 mit PDK oder die Alfa Giulia Quadrifoglio benötigen 11,9 Sekunden.

Er verliert also gegen Supercars oder echte Sportwagen. Aber nur knapp (beängstigend genug). Und keiner der Genannten kann dich und fünf Beifahrer transportieren. Ein klarer moralischer Sieg.

Um zu verhindern, dass der Durango SRT fährt wie ein raketenbetriebener Schiffscontainer, hat man ihm einige ziemlich moderne Spielzeuge mitgegeben. Er kommt ausschließlich mit Allrad und kriegt ein aktives Mittendifferenzial, das bis zu 70 Prozent des Spaßes in Richtung Hinterachse schieben kann. Dazu kommen einstellbare adaptive Dämpfer sowie straffere Federn und Stabis, die dafür sorgen, dass das räuberische Biest halbwegs auf Kurs bleibt. Vielleicht auch nicht ganz verkehrt: 380-Millimeter-Scheiben mit Sechs-Kolben-Brembo-Sätteln vorne und 350er-Derivate mit vier Kolben hinten.

In der typisch reservierten Art, für die SRT-beklebte Dodges nun mal bekannt sind, findet man außerdem eine Lederausstattung in “Demonic Red Laguna” innen, sowie breitere Backen und diverse Lufteinlässe und Hutzen außen.

Offiziell werdet ihr den Dodge Durango SRT bei uns natürlich nicht bekommen. Aber es gibt ja immer Mittel und Wege, sich einen völlig anarchischen Pampersbomber zu eigen zu machen. Gebt es zu, ihr wollt ihn doch auch ...

Autor: TopGear/Stefan Wagner

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