Carbon, Alcantara und 3,9 Sekunden von 0-100 km/h. Der beste M4, den man kaufen kann?

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Frohlocket, liebe TopGearianer, der Tag eines neuen BMW M ist gekommen. Während das meiste, was auf der Shanghai Motor Show 2017 so rumkrebst, elektrisch, autonom oder beides ist, schlägt BMW mit einem seiner hardcoresten Coupés aller Zeiten auf. Sagt Hallo zum neuen M4 CS.

Offiziell füllt der CS die Lücke zwischen dem M4 mit Competition Paket und dem radikalen M4 GTS. Inoffiziell könnte er die beste Wahl der ganzen M4-Familie sein.

Ihr wollt Fakten? Klar wollt ihr Fakten. BMW hat ein wenig am 3,0-Liter-Biturbo-Reihensechser des normalen M4 rumgespielt und entlockt ihm nun 460 PS und 600 Newtonmeter (das sind zehn PS und 50 Newtonmeter mehr als beim M4 Competition). Einzige Option ist die Siebengang-Doppelkupplung – hier ist nix mit selber Schalten – und die 0-100 km/h reißt ihr in ziemlich brüsken 3,9 Sekunden ein. Und ja, das hier ist noch immer ein reiner Hecktriebler.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt dank serienmäßigen Drivers Package bei abgeregelten 280 km/h. Und mit einem Verbrauch von 8,4 Liter ist der CS der bisher sparsamste M4. Ja, wir können uns genau vorstellen, wie sehr euch das interessiert.

Der M4 CS kriegt das adaptive Alu-Fahrwerk des M4 Competition mit leichten Anpassungen bei Feder- und Dämpferraten. Auch die Settings für Lenkung, ABS, Differenzialsperre, Getriebe und ESP wurden leicht modifiziert. Letzteres kann wie immer abgeschaltet oder in den mittleren M-Dynamic-Mode verfrachtet werden. Dann sind „kontrollierte Drifts“ möglich, ohne dass ihr sofort in die nächste Straßenlaterne ballert und es in Windeseile zu zweifelhaftem Youtube-Ruhm bringt.

Durch den fast schon verschwenderischen Einsatz von CFK wird der neue M4 CS übrigens auch um gut zehn Kilo leichter. Damit bringt er es leer auf 1580 Kilo. Carbon gibt es serienmäßig an Motorhaube und Dach. Auch der neue Frontsplitter, die Gurney auf dem Kofferraumdeckel (früher hätte man Heckbürzel gesagt) sowie der vom M4 GTS entwendete Diffusor sind aus Kohlefaser. Ihr seht, nerdige Rennsport-Wundervollheit findet man hier einfach überall.

Innen werden zusätzlich durch neue Türverkleidungen aus gepresster Naturfaser und die unvermeidlichen Schlaufen-Türgriffe Kilos gedrückt. Apropos: Die neuen Räder in 9x19 und 10x20 Zoll sehen nicht nur aus, als wären sie frisch von BMWs DTM-Auto geklaut, sie sind mit knapp neun und zehn Kilo auch ganz schön leicht. Bezogen sind sie ab Werk mit klebrigen Michelin-Pilot-Sport-Cup-2-Semislicks. Wenn ihr auch bei Regen ohne Angst fahren wollt, könnt ihr aber auch normale Sportreifen ordern.

Alles, was ihr gerade gelesen habt, führt zu einer Nordschleifenzeit von knackigen 7:38 Minuten. Damit ist der CS so schnell wie ein Lexus LFA. Allerdings ist er noch immer sechs Sekunden langsamer als die Alfa Giulia Quadrifoglio. Die hat allerdings auch 510 PS und einen Haufen Ferrari-Feinschliff.

Klappenauspuff und Compound-Bremsanlage (eine Keramik-Bremse ist optional zu haben) übernimmt der CS genauso vom M4 Competition wie die Leichtbau-Sportsitze im Innenraum. Auch die Rückbank darf im CS an ihrem angestammten Platz bleiben. Weitere Erkennungsmerkmale des schnellen Sondermodells: Alcantara-Dekorleisten mit CS-Schriftzug, ein aufpreispflichtiges Alcantara-Lenkrad sowie diverse CS-Logos an Sitzen, Einstiegsleisten und Co.

Marktstart für den M4 CS ist im Juli 2017. Die Preise starten bei 116.900 Euro. Das klingt nach ziemlich viel Geld und genau das ist es auch. Ein M4 Competition ist in der Basis dicke 27.000 Euro günstiger. Kleiner Trost: Der M4 GTS war mit 142.600 Euro nochmal deutlich teurer.

Außerdem kommt man beim normalen M4 bei ganz ähnlichen Beträgen raus, wenn man die Aufpreisliste ordentlich beackert. Was diesem jedoch fehlt, ist eine Limitierung. Seht ihr, laut BMW wird der CS von 2017 bis 2019 in limtierter Stückzahl entstehen. Wie groß diese Stückzahl ist, wurde bisher leider noch nicht erwähnt. Allerdings halten M-Sondermodelle in der Regel ihren Wert viel besser, weshalb der neue M4 CS am Ende vermutlich doch kein so schlechter Deal ist.

Ach ja, falls ihr euch noch nicht genug gefreut habt, BMW hat da noch eine kleine, feine Botschaft im Gepäck: "Über den M-Basismodellen sind künftig als Leistungsmodelle die Competition-Versionen platziert. Auf der darüber liegenden Ebene wird es zukünftig CS-Sondermodelle geben." Sprich: Der M4 CS ist erst der Anfang. Ein M2 CS dürfte in Bälde folgen.

Aufgeregt?

Autor: Stefan Wagner

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