Fakten, Fakten, Fakten. Und dann? Noch mehr Fakten ...

  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 01
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 02
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 03
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 04
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 05
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 06
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 07
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 08
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 09
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 10
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 11
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 12
  • 180x100 Towidth 85 Tesla Model 3 2017 13

Stehen wir vor der größten Auto-Revolution seit dem Ford Model T? So wie einst die „Tin Lizzy“ das klassische Automobil zum Massenprodukt machte, soll nun das Tesla Model 3 (nicht zufällig „Model Three“ ausgesprochen) zum Elektro-Volksmobil werden.

Achtung … jetzt hagelt es Fakten ...

Das Tesla Model 3 ist 4,69 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,44 Meter hoch. Normales Mittelklassemaß. Großzügig ist der Tesla-Radstand von 2,88 Meter. Platz gibt es für fünf Erwachsene, in den Kofferraum passen mindestens 425 Liter. Beladen wird er nach Öffnung eines kurzen Heckdeckels, die Rücksitze können im Verhältnis 60 zu 40 umgelegt werden.

Wie viel wiegt das Tesla Model 3? Je nach Batteriegröße sind es zwischen 1610 und 1730 Kilogramm. Die Karosserie besteht aus einem Stahl-Aluminium-Mix.

Serienmäßig steht der Tesla auf 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, 19-Zöller gibt es gegen Aufpreis. Inklusive sind außerdem Adapter für 120-Volt- und 240-Volt-Steckdosen, ein 6,10 Meter langes Ladekabel und ein J1772-Stecker, der zum öffentlichen Schnellladen in den USA und Japan genutzt wird. Für Europa dürfte es einen anderen Stecker geben, diese und andere Anpassungen sorgen dafür, dass das Model 3 erst 2018 zu uns kommt. Hinzu kommt die erst langsam anfahrende Produktion: die nächsten Ziele für 2017 sind 5000 Fahrzeuge pro Woche, erst im Jahr 2018 sollen laut Tesla bis zu 10.000 Fahrzeuge wöchentlich gebaut werden.

Reichweite und Preis? Tatsächlich konnte Tesla den versprochenen Grundpreis von 35.000 US-Dollar für das Grundmodell halten. Umgerechnet wären das rund 30.000 Euro. Aber die Europa-Version dürfte aufgrund von Modifikationen, Fracht und der Mehrwertsteuer teurer werden.

Daten und Reichweite? Das Basismodell mit Standard-Batterie kommt laut EPA-Messung 220 Meilen weit, das sind rund 350 Kilometer. In 5,6 Sekunden geht es von null auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h), bei 210 km/h liegt die Höchstgeschwindigkeit. Per Schnellladung bekommt das Model 3 in 30 Minuten genug Saft für 210 Kilometer, an einer 240-Volt-Steckdose ist es im gleichen Zeitraum Strom für 48 Kilometer. Hier dauert also eine komplette Ladung rund 7,5 Stunden, mit Supercharger könnte eine Stunde ausreichen. Das Basis-Model-3 wird erst ab November 2017 ausgeliefert, aktuell wird die 9.000 Dollar teurere Variante mit mehr Reichweite produziert. Sie schafft 310 Meilen, also knapp 500 Kilometer, die Ladezeiten liegen etwas über der Normalversion. Hier werden 60 Meilen pro Stunde nach 5,1 Sekunden erreicht, die Spitze beträgt 225 km/h. Gegen Ende des Jahres 2017 wird noch eine Allrad-Version hinzustoßen.

Das Cockpit gibt sich aufs Maximale reduziert, alle Informationen laufen in einem 15-Zoll-Monitor zwischen Fahrer und Beifahrer zusammen. Dort steuert man auch die Zwei-Zonen-Klimaautomatik und das Internetradio. Was ist noch inklusive? WiFi und LTE, ein schlüsselloser Einstieg und die Klimasteuerung über die Tesla-App, Sprachsteuerung und eine Rückfahrkamera. Alle Leuchten des Tesla Model 3 arbeiten mit LED-Technik. In Sachen Sicherheit sind acht Airbags, acht Kamera, ein Frontradar und zwölf Ultraschall-Sensoren an Bord.

Für 5000 Dollar gibt es mehr Komfortausstattung. Auszug gefällig? Sitzheizung, Holzdekor im Cockpit, 12-fach elektrisch verstellbare Vordersitze, ein noch besseres Audiosystem, hochwertige Materialien und eine Abdeckung in der Mittelkonsole. Außerdem kann für weitere 5000 Dollar der „erweiterte Autopilot“ bestellt werden. Inklusive sind dann ein adaptiver Tempomat, Spurhaltung, automatischer Spurwechsel, selbständiger Wechsel der Autobahn und autonomes Einparken am Ziel. Wer noch einmal 3000 Dollar drauflegt, bekommt die Technik, mit der das Model 3 komplett selbständig ohne Eingriff am Lenkrad fährt.

Aktuell liegen übrigens 546.150 Reservierungen vor. Wer erst jetzt dazu stößt, erhält sein Model 3 nicht vor April 2019.

Also ... wer von euch hat vorbestellt?

Autor: Roland Hildebrandt/Manuel Lehbrink

Aktuelle Nachrichten

Bildergalerien

Tests und First Drives

Nachrichten im Video

Die neuesten Ausgaben von TopGear in unserem Shop

Zum Seitenanfang