Toyotas Rückkehr zu wahrer WRC-Herrlichkeit und die flamboyante Preisung des Namens Collin McRae

Sweden Jumps 17 1

Toyota ist zurück in den Schlagzeilen der WRC. Jap, ihr Yaris WRC hat sich den Sieg in Schweden geschnappt.

Runde Zwei der 2017er-WRC-Saison sah einen Sieg von Jari-Matti Latvala. Und der Finne führt jetzt auch die Meisterschaft an, nachdem der führende Thierry Neuville seinen Hyundai Samstag Nacht in der Super Special Stage ramponierte.

Für Toyota ist es der erste WRC-Sieg seit 1999. Es ist auch der erste Sieg unter dem neuen Teamchef Tommi Mäkinen. Latvala und Neuville lagen den Großteil der Rallye ziemlich gleich auf. Beide holten sich übers Wochenende sechs Wertungsprüfungen, aber Latvalas waren die ausschlaggebenden.

Ebenfalls auf dem Podium: Der Este Ott Tanak sowie Sebastian Ogier, beide auf Ford Fiesta. Die Wälder waren voll von überschwänglichen (sprich: betrunkenen) Tanak-Fans und einige stürmische Etappensiege am Samstag brachten ihm einen völlig verdienten zweiten Platz. Auf den Esten sollte man dieses Jahr ein Auge haben.

Die Rallye Schweden zählt zu den meistbeachteten WRC-Läufen und trotz zweistelliger Minusgrade waren die Wälder voll von Familien in farbenfrohen Ski-Outfits.

Am auffälligsten ist das Spektakel am „Colins Crest“, dem berühmtesten Sprung der Rallye, der – wie könnte es anders sein – nach Colin McRae benannt ist.

Die Atmosphäre gleicht der in einem Fussball-Stadion. Ein Moderator heizt die fröstelnden Fans an, zählt die Sekunden bis zur Ankunft eines jeden Autos herunter und rechnet hoch, wie lang jedes Auto in der Luft war. Ob der 45-Meter-Rekord in diesem Jahr gebrochen wurde? Klickt euch durch die glorreichen Bilder und findet es heraus …

 

Bilder: Red Bull Content Pool

Auto: TopGear 

Top Tests

Top News

Zum Seitenanfang