Autos Spass Faktor Motoren 16 04

Die natürlichen Supercar-Rivalen (was geht sonst schon so vorwärts wie die Hellcat?) sind aber der saugende Audi R8 plus und der turbo­befeu­erte Porsche 911 Turbo S. In einer Runde auf dem Dunsfold-Track nehmen sie sich nicht viel. Im oberen Drehzahldrittel sind die Reaktionen des Elfers verzögerungsfrei und er jagt fast genauso motiviert in den roten Bereich wie der Audi.

Die zehnköpfige R8-Band würde locker als Rock-am-Ring-Headliner durchgehen. Vor allem in voller 8700-Touren-Glorie. Und wie der Audi sich dorthin befördert – immer viriler, je weiter die Nadel klettert – ist absolut hypnotisch. Sogar bei niedrigen Drehzahlen ist der Klang grandios. Und die Rückmeldung ist unmittelbar, präzise und progressiv. Damit muss man sich dann aber auch zufrieden geben, denn die Performance untenrum ist durchaus limitiert: Bei 2000 U/min liegt nur knapp mehr als die Hälfte des Turbo-S-Drehmoments an.

Autos Spass Faktor Motoren 16 05

Dafür hat der Turbo klanglich keinerlei Antworten auf den herrlichen Lärm des R8. Aber hau einfach das Pedal in den Boden und selbst unter 2000 Touren spendiert der Porsche eine Beschleunigung, die dein Hirn nur schwer verdauen kann. Kurz warten (Vorfreude), dann folgt eine Turbo-Sturzflut, die mit nichts zu vergleichen ist.

Großartige Motoren wirken also unabhängig vom Konzept. Was zählt, ist die Ausführung, nicht die Ansaugung. Lasst uns diese Drei also direkt in die Spaß-Hall-of-Fame „saugen“.

Top News

Zum Seitenanfang