Soccer Moms Liebling mit V6-Benziner und 300 PS unter der Haube. Besser als ein Jeep Grand Cherokee?

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Klasse! Endlich ein Auto, in das man nicht einmal einsteigen muss, um den Motor zu starten. Ein zweifacher Druck auf die Taste am Schlüssel genügt, und der Durango erwacht zum Leben. Wozu das Ganze, ist mir nach zwei Wochen Ausfahrt mit ihm zwar immer noch ein Rätsel (genauso wie die Panic-Taste?!), aber Dodge wird schon wissen, warum sie derlei Gimmicks anbieten. Und immerhin ist der Durango zusammen mit dem RAM der Moneyboy des Chrysler-Konzerns.

Was den Durango so beliebt macht? Für knapp 62.000 Euro gibt es eine ganze Kuhherde an Polsterung im Innenraum, genug Lautsprecher, um den örtlichen Supermarkt-Parkplatz am Wochenende mit Festivalbeschallung zu versorgen und eine dritte Sitzreihe, die sich den Namen auch verdient hat. Hier sitzen selbst Erwachsene in menschenwürdiger Haltung, ohne sich die Beine zu verdrehen oder wunde Knie­scheiben zu holen.

Die Front ist wuchtig und imposant, allein schon der riesige Chrom-Kühlergrill in Maschendraht-Optik wirkt auf so manchen Fußgänger beängstigend. In der Seitenlinie ist der Durango dagegen mit den geringen Fensterflächen und seiner wenig verspielten Karosseriegestaltung fast schon zurückhaltend. Das Heck wird von einer 192-Einzel-LED umfassenden Leuchtengrafik dominiert, die den Hintermann bei jedem Bremsmanöver ins Taghelle versetzt.

Und wie fährt sich der große Gelände-Ami so im Alltag? Er entstresst ungemein, gleitet sanft über den Asphalt und beschleunigt souverän mit ordentlichem Vorwärtsdrang. Kein Wunder, bei knapp 300 Pferdchen unter der Haube. Denen stehen allerdings auch satte 2,3 Tonnen gegenüber, die erstmal in Bewegung gesetzt werden wollen. Dennoch glückt der Paradesprint in guten neun Sekunden, was vor allem dem geschmeidig schaltenden Achtgang-Automatikgetriebe zu verdanken ist, das wir bereits aus dem Jeep Grand Cherokee kennen.

Wird man mit dem Durango aber nun Tankwarts Liebling? Eher nicht. Mit knapp zwölf Litern im Schnitt ist der Ami zwar nicht gerade ein Kostverächter, für ein US-Car aber beinahe „Low-Petrol“. Dennoch, er ist groß und gemütlich und somit auch eine echte Alternative für alle Fans des Jeep Grand Cherokee.

Autor: Fabian Grass

Technische Daten Dodge Durango 3.6L Limited Citadel: 3604 ccm, 6-Zylinder-Benziner, Frontmotor, Allradantrieb, 299 PS, 352 Newtonmeter, 0-100 km/h in 9,0 Sekunden, 206 km/h Höchstgeschwindigkeit, 2314 Kilo, 11,6 Liter/100 km, 296 g/km CO2, Preis 64.900 Euro

 

 

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