Mehr Leistung + mehr Fahrwerk = mehr Spaß? Seid gespannt ...

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Erzähl uns mal was über den neuen Fiesta ST200.

Ja, schaut ihn euch an. Asphaltgrau, mattschwarze Felgen, rote Bremssättel. Schick oder? Aber die wirklichen Fortschritte passieren glücklicherweise unter dem Blechkleid. Der Name gibt logischerweise einen Hinweis auf die Motorleistung. Zehn Prozent mehr Leistung und 20 Prozent mehr Drehmoment machen schon was aus.

Der stärkste Fiesta also. Wie fährt er sich?

Göttlich. So muss sich ein sportlicher Kleinwagen anfühlen. Lebendig und agil wie ein junger Hund. Wir sind so froh, dass weiterhin eine manuelle Schaltung an Bord ist, das macht einfach den meisten Spaß. Und ganz ehrlich: Bei 200 PS und 290 Newtonmeter ist man nicht so überfordert, dass man Schaltwippen bräuchte. Ist ja ein Fiesta und kein Porsche 911 Turbo. Durch die kürzere Übersetzung kommt man noch mehr zum Schalten und der Fiesta geht noch ein bisschen schneller voran. Die Beschleunigung sinkt so von 6,9 auf 6,7 Sekunden bis 100 km/h.

Schneller auf Tempo 100 ist er also auch, cool. Gibt es auch Änderungen am Chassis?

Na klar. Angepasste Stoßdämpfer-Raten, kürzere Federn und ein neuer Querstabilisator machen den ST200 zusammen mit einer direkter übersetzten Lenkung zum gierigen Kurvenfresser. Und das Beste: Selbst mit angeschaltetem ESP gibt es kleine Heckschwenks und Dreirad-Action in engen Kurven.

Klingt ja fast nach Rallye-Auto. Ist endlich eine richtige Sperre an Bord?

Leider nein. Aber es gibt eine „Enhanced Torque Vectoring Control“, die bei Bedarf das kurveninnere Rad abbremst und die Kraft ans äußere Rad weiterleitet. Das dadurch erreichte Eindrehen des Fiesta ohne durchdrehende Räder beim Herausbeschleunigen lässt den Wunsch nach einer mechanischen Sperre fast verschwinden – wenn da nicht die Bremsanlage wäre, die von der Sperre bei harter Gangart und Vollgas-Haarnadel-Orgien förmlich aufgefressen wird.

Okay, was macht den Fiesta denn noch so zum ST200?

Die Farbe. Frei nach Henry Ford könnt ihr den Kleinen nämlich in jeder Farbe bekommen, so lange es „Asphalt Grau“ ist. Kein Scherz. Immerhin sieht die Kombination mit den mattschwarzen Felgen und den roten Bremssätteln echt gut aus. Im Innenraum gibt es eine Plakette und ein paar weitere ST200-Akzente, unter anderem auch auf den perfekt sitzenden Recaro-Schalensitzen.

Schicke Sache. Aber die Konkurrenz ist hart, welchen soll ich nehmen?

Den Fiesta. Punkt. Der Renault Clio R.S. Trophy ist zwar auch schnell, aber mit den fünf Türen und dem EDC-Getriebe fast wieder langweilig. Ein Opel Corsa OPC macht auch Spaß, aber der wirkt so zusammengewürfelt. Vom Preis her müsst ihr euch beim ST200 auch keine Sorgen machen, es gibt ihn schon für 24.640 Euro. Der Clio ist 150 Euro billiger, der Corsa kostet einen Zehner mehr. Aber ihr müsst euch beeilen. Es soll nur 500 ST200 geben. 

Autor: Max Friedhoff

Technische Daten Ford Fiesta ST200: 1596 ccm, 4-Zylinder-Benziner, Frontmotor, Frontantrieb, 200 PS, 290 Newtonmeter, 0-100 km/h in 6,7 Sekunden, 230 km/h Höchstgeschwindigkeit, 1163 Kilo, 6,1 Liter/100 km, 140 g/km CO2, Preis 24.640 Euro

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