Kult und Komfort? Das macht der neue Crossover-Look mit dem postmodernen Käfer ...

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Schon wieder ein neues Sondermodell vom VW Beetle?

Allerdings. Dieses Mal wurde der postmoderne Käfer mit Crossover-Elementen versehen (Teile aus Plastik oder Aluoptik, ihr wiss schon), zehn Millimeter höher gelegt, mit 18-Zöllern bestückt und in der tollen Farbe „Sandstorm Yellow Metallic“ lackiert. Das Ergebnis heißt VW Beetle Dune.

Und von was wird dieser Hauch von Baja Bug angetrieben?

Im Prinzip kommen im Dune die Motoren zum Einsatz, die ihr auch aus dem normalen Beetle kennt. Heißt: Es gibt zwei Benziner mit 105 und 150 PS oder zwei Diesel mit 110 sowie 150 PS. Neu unter der Beetle-Haube ist allerdings der 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 220 PS aus dem Golf GTI.

Ein Lifestyle-Auto? Also sollte ich den GTI-Benziner nehmen, oder?

Das stimmt schon, und wer wären wir, wenn wir nicht zum größten Motor im Programm raten würden, doch auch der 1,4-Liter-Turbo mit 150 PS und 250 Newtonmeter reicht völlig aus, um stylish die Strandpromenade auf und ab zu gondeln. Auf Wunsch (und gegen einen Aufpreis von 1900 Euro) koppelt VW den Motor mit einem Siebengang-DSG.

Viel Geld. Lohnt sich die DSG-Investition wenigstens?

Hier ein klares „Jein“. Einerseits macht der Dune mit der sportlichen Sechsgang-Schaltung mehr Spaß, andererseits geht es mit der automatischen Getriebevariante deutlich komfortabler zu.

Na toll, ist der Beetle Dune jetzt eher sportlich oder eher komfortabel?

Die Antwort liegt irgendwo recht halbgar zwischen beiden Adjektiven. Die Höherlegung verbessert den Federkomfort und die geringfügig verbreiterte Spur verbessert das Fahrverhalten bei schneller genommenen Kurven. Trotzdem gibt es einen Punkt, der ganz deutlich die Komfortsprache spricht: Der Dune wiegt je nach Ausstattung zwischen 1,4 und 1,5 Tonnen.

Also muss ich beim Komfort gegenüber einem Golf keine Abstriche machen?

Doch, denn auf den letzten Technik-Schnick-Schnack muss man im Beetle weiterhin verzichten. Es gibt zwar Tote-Winkel-Warner, eine Rückfahrkamera, ein 6,3-Zoll-Infotainmentsystem und Smartphone-Koppelung, aber einen Spurhalte-Assistent oder einen adaptiven Tempomat sucht man vergeblich in der Aufpreisliste. Diese Sachen braucht es aber auf dem Weg zum See nicht wirklich …

Und was muss ich ausgeben?

Los gehts bei 24.000 Euro für das Coupé mit 105-PS-Benziner und Sechsgang-Schaltung. Wenn es das Siebengang-DSG mit dem 150-PS-Benziner sein soll, müssen mindestens 28.575 Euro investiert werden. Das Must-have der Aufpreisliste ist dann aber noch nicht drin – das Stoffverdeck. Es kostet noch einmal 4225 Euro extra, doch die sollte man stets einkalkulieren, denn erstens können so Freunde ohne Rückenschäden auf der Rückbank sitzen und zweitens macht ein echter Lifestyle-Crossover-Beetle nur als Cabrio Sinn, oder?

Das wars?

Das wars. Denn jede Menge an Nostalgie-Elementen wie das Käferfach oder das großflächige und im Stil der Außenfarbe lackierte Blech- … ähm … Plastikarmaturenbrett sind serienmäßig.

Autor: Manuel Lehbrink

Technische Daten VW Beetle Dune: 1395 ccm, 4-Zylinder-Benziner, Frontmotor, Frontantrieb, 150 PS, 250 Newtonmeter, 0-100 km/h in 8,8 Sekunden, 200 km/h Höchstgeschwindigkeit, 1395 Kilo, 5,5 Liter/100 km, 127 g/km CO2, Preis 28.575 Euro

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