Grob gesagt ist auch der Regera nur eine Weiterentwicklung des Agera RS. Sein Carbon-Chassis ist nahezu identisch und er nutzt den gleichen 5,0-Liter-V8 (mit etwas kleineren, schnelleren Turbos). Die Versuchung, zu glauben, dass das hier nur einen beiläufigen Wink in Richtung Hybrid- Power darstellt, ist also ziemlich groß. Quasi nach dem Motto: Wenn Porsche, Ferrari und McLaren das können, dann können wir es auch.

Allerdings denkt man in Ängelholm nicht so. Es gibt zwei entscheidende Dinge, die man über den Regera wissen muss. Eines ist vergleichsweise simpel, das andere entsetzlich kompliziert. Fangen wir mit dem einfachen Zeug an: Neben dem bekannten 1 180-PS-Verbrennungsmotor wird der Regera zusätzlich von zwei Hinterachs-E-Motoren angetrieben. Sie stammen von Yasa Motors aus Großbritannien, wiegen jeweils nur 32 Kilo, entwickeln zusammen aber 500 PS. Ein drittes E-Aggregat sitzt auf dem Motor. Es unterstützt beim Laden der Batterie, fungiert als Starter-Motor und macht generell alles ein bisschen geschmeidiger. Insgesamt sprechen wir hier über knapp 700 PS elektrische Leistung. Oder anders ausgedrückt: Mehr E-Power als P1, 918 und LaFerrari zusammen

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