Sowohl die elektrische als auch die konventionelle Antriebsquelle werden also von gerade mal einem Gang gemanaget. Sprich: Ihr steuert den kompletten Wahnsinn – 1500 PS und 2 000 Newtonmeter – einzig und allein mit eurem rechten Fuß. Die Fahrleistungen sind völlig absurd. Die Zahl, die mich am meisten schockiert, sind die 3,2 Sekunden von 145 auf 250 km/h. Spitze? Knapp über 400 km/h, was von null weg offenbar in knapp 20 Sekunden passieren soll. „Wir haben eingesehen, dass die Jagd nach der ultimativen Höchstgeschwindigkeit anfängt, zum Nonsens zu verkommen“, sagt mir Christian, „also lautet unsere Philosophie nun eher: Wer zuerst die 400 knackt, gewinnt.“ Ich glaube, damit kann ich mich ziemlich gut anfreunden. 

Der Regera will dem Chiron ordentlich ans Bein pinkeln. Er will, dass man sich fragt, warum Bugatti nichts derart Radikales entworfen hat, um den Veyron zu ersetzen. Dabei ist Bugatti wohl der einzige weitere Hypercar-Bauer, bei dem ein getriebeloser 1 500-PS-Hybrid ins Markenportfolio passen würde. Und so passt es auch, dass der Regera im Vergleich zum Agera als das deutlich sanftere Erlebnis konzipiert ist. Der Motor hat Gummibuchsen, um Vibrationen zu verringern, der Heckflügel surrt hydraulisch auf und ab, genauso machen es auch die Türen und die riesigen Hauben. Das Interieur ist ein einziges Kunstwerk, die Einstiege unendlich breit, die Memory-Foam-Carbon-Schalen von Grund auf hier entworfen und gebaut, die Batterien gelagert im Getriebetunnel.

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