Ein bisschen Entwicklungsarbeit muss aber durchaus noch geleistet werden. Meiner Meinung nach müssen die E-Motoren vom Start weg noch mehr mehr tun, härter und schneller einschießen. Und die Übergabe an den Verbrenner muss besser vonstattengehen. Genau das mochte ich beim Porsche 918 am allermeisten. Im Moment fühlt sich alles zu sehr nach CVT an – die Reaktionen sind nicht ganz schnell genug und der Vortrieb fühlt sich nicht direkt genug an. So als würden Drehzahl und Geschwindigkeit nicht ganz miteinander korrespondieren. Irgendwie fühlt es sich derzeit noch an, als würden Teile des Vorwärtsdrangs ein wenig verschleiert, was ziemlich alarmierend ist, wenn 1500 PS unter einem malochen.

Aber die Basics sind unumstritten da. Im Laufe des Tages wurden auch immer wieder Laptops angeklemmt und verschiedene Setups aufgespielt. So konnte ich den Regera mal mit mehr elektrischem Einfluss bei niedrigen Drehzahlen ausprobieren, mal mit geänderter Gasannahme. Für einen Tag durfte ich also Koenigsegg-Testfahrer spielen und viel cooler können Tage kaum aussehen, oder?

Es hapert also noch am Feintuning, aber das mechanische Paket ist komplett. Das allein ist eine unglaubliche Leistung. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass der Regera geschliffen und komfortabel genug ist, um ihn problemlos im Alltag zu bewegen. Das Konzept funktioniert und an den Details wird so lange getüftelt, bis sie funktionieren. Denn das ist Koenigsegg und hier macht man Hypercars auf seine eigene Weise.

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