Kevin Eriksson umdriftet in Kurve Eins einfach JEDEN … und gewinnt

Wir haben in unseren aufregenden Karrieren schon einige verwegene Überholmanöver gesehen, aber das hier könnte alles in den Schatten stellen.

Verantwortlich dafür sind die grundsätzliche Unterhaltsamkeit der World Rallycross Championship sowie ein ziemlich abgefahrener „Ich-hab-den-Größten-hier“-Move des schwedischen Fahrers Kevin Eriksson.

Der 20-Jährige startet im Finale der deutschen Runde aus der zweiten Reihe und feuert seinen Fiesta in Richtung Kurve Eins. Alle anderen fahren die enge Linie, der gute Kevin hingegen wählt einen anderen Ansatz.

Na gut, im Prinzip bricht er alle nur erdenklichen „Racing-für-Dummies“-Regeln, nimmt die äußere Linie und schmeißt sein allradiges Mini-Monster in einen absolut epischen Drift. Seht ihr, Courage und zu viel Leistung bringen einen im Rallycross echt weiter. Auf den ersten Platz, in diesem speziellen Fall.

Vermutlich bohrt Kevins Fuß vor lauter Gas schon ein Loch durch die Spritzwand und kurvenmittig fährt er im Prinzip rückwärts. Dann jedoch haut der Fiesta seine Krallen in den Dreck und feuert ihn aus der Kurve … vor allen anderen wohlgemerkt. Ein bisschen enttäuschend finden wir allerdings, dass der driftige Kevin dabei nicht seinen Arm aus dem Fenster streckt und seinen Gegnern zuwinkt. Wäre doch freundlich gewesen.

Irrerweise blieb er von da an tatsächlich in Führung und holte sich somit seinen ersten World-Rallycross-Sieg.

Wir verneigen uns, mein Junge.

Autor: TopGear/Stefan Wagner

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